Der Lebenszyklus einer Tulikivi-Feuerstelle beträgt Jahrzehnte
Der CO2-Fußabdruck eines Specksteinofens neutralisiert sich bereits im ersten Jahr
Das finnische Unternehmen Tulikivi ist vermutlich der erste Feuerstellen-Hersteller der Welt, der den durch Produktion, Transport und Betrieb entstehenden CO²-Fußabdruck seiner Produkte untersuchen ließ. Das Ergebnis: bereits heute neutralisiert die Nutzung eines Specksteinofens die bei der Herstellung entstandenen Emissionen oft schon nach einem Jahr. Und durch die Untersuchungsergebnisse können weitere Einsparpotenziale in der Produktion und bei Zulieferern identifiziert werden.
Dass das Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen wie Holz besonders umweltfreundlich ist, ist bekannt. Aber auch dann gibt es noch viele weitere Möglichkeiten beim Heizen mit einer Feuerstelle Emissionen einzusparen. Diesen Möglichkeiten geht das Entwicklungsteam des weltweit größten Herstellers von Specksteinöfen nach – und hat bereits viele Antworten gefunden, um den Heizvorgang effizienter und emissionsärmer zu gestalten. Über 5 Millionen Euro wurden in den letzten Jahren von Tulikivi in die Entwicklung noch sauberer Verbrennungstechnik investiert. Durch die Kombination der Eigenschaften des Naturmaterials Speckstein mit intelligenter Ofentechnik ist es möglich, mit nur 2-3 Stunden Feuer bis zu 24 Stunden zu heizen – in manchen Tulikivi-Ofenmodellen liegt der Wirkungsgrad bei Spitzenwerten von weit über 90%.
Mit den Berechnungen des CO²-Fußabdruckes, der durch die Herstellung entsteht, geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter. Das erfreuliche Ergebnis der nach streng dokumentierten Grundlagen (British Standard PAS 2050) durchgeführten Berechnungen: Die Nutzung einer Tulikivi-Feuerstelle trägt zur Reduzierung des durch die Fertigung der Feuerstelle entstandenen CO² bei. In Mitteleuropa wird durch rund 130-200 effektive Heizvorgänge innerhalb eines Jahres der CO²-Fußabdruck neutralisiert*. Durch den langen Lebenszyklus der Feuerstellen von mehreren Jahrzehnten wird der Effekt noch verstärkt und trägt so zur Umweltschonung und Verringerung der CO2-Emmissionen bei.
Bei der Untersuchung stellte sich auch heraus, dass Abbau des Specksteines und Produktion der Öfen durch Tulikivi mit nur 15% einen sehr geringen Anteil an der Gesamtmenge des verursachten CO² haben. Transporte (53%), sowie Beschaffung und Fertigung externer Einkaufsteile (27%) fallen deutlich stärker ins Gewicht. In diesem Zusammenhang laufen bereits Gespräche mit Partnern und Lieferanten um auch dort die Umwelttätigkeit effizienter zu gestalten.
In Zukunft wird Tulikivi seinen CO²-Fußabdruck alljährlich ermitteln und die Berechnung auch auf andere Produktgruppen ausdehnen. Dies ist jedoch nur ein Teilaspekt - durch intensive Forschungsprogramme trägt Tulikivi aktiv zum Umweltschutz bei. Über 5 Millionen Euro wurden in den letzten Jahren in die Entwicklung noch sauberer Verbrennungstechnik investiert. So wurden die Emissionen weiter vermindert und die Luftqualität verbessert. Der Marktführer hat sich aktiv am „FINE-Feinpartikelprogramm“ des finnischen Zentrums für Technologieförderung beteiligt und das in der Forschung gewonnene Wissen in der Produktentwicklung angewandt. Das Resultat: die Öfen von Tulikivi erfüllen bereits seit Jahren die strengsten Emissionsnormen der Welt und das Unternehmen darf sogar seit 2007 das Logo des Asthma- und Allergie-Verbandes verwenden.
*Abweichungen je nach Feuerstellenmodell und Häufigkeit der Nutzung. Beispiel: Im Einfamilienhaus einer mitteleuropäischen Familie wird der 1440 kg schwere Kaminofen Valkia rund 150 Mal im Jahr geheizt. Falls mit der Holzheizung eine Elektroheizung ersetzt wird, so neutralisiert die Familie den bei der Fertigung von Valkia verursachten CO²-Fußabdruck bereits in der ersten Heizsaison.